Regina M. Wenzl
Während der dreijährigen Ausbildungszeit werden hier ca. 20 SchülerInnen auf ihren Abschluss zum/r staatlich geprüften Gesundheits- und KinderkrankenpflegerIn vorbereitet und begleitet. Ein besonderes Anliegen der Schule ist es, engagiertes, selbstverantwortliches und aktives Lernen in einer offenen Atmosphäre zu fördern.
Die Ausbildung richtet sich nach dem Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege, der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege, der Berufsfachschulordnung für Pflegeberufe und nach den Lehrplanrichtlinien des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Um die nötige Fach-, Handlungs-, Methoden- und Sozialkompetenz zu erreichen, werden 2100 Stunden theoretischer und fachpraktischer Unterricht erteilt. Die praktische Ausbildung von 2500 Stunden wird in den vorgeschriebenen Fachgebieten durchgeführt.
Voraussetzungen für den Zugang zu einer Ausbildung sind:
Für die Ausbildung werden Bewerbungen im laufenden Kalenderjahr vor dem jeweiligen Jahr angenommen, in dem die Ausbildung beginnt. Dafür benötigte Bewerbungsunterlagen sind:
Die Ausbildung zum/zur Gesundheits und KinderkrankenpflegerIn soll fachliche, methodische, personale und soziale Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung, insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten, vermitteln.
Die Ausbildung soll dazu befähigen, eigenverantwortlich
Die Ausbildung soll dazu befähigen
Die dreijährige Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Diese besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Der theoretische und fachpraktische Unterricht wird lt. bayerischer Stundentafel unterteilt in:
Abb.: Schülerinnen des Kurses KIK 4 im handlungsorientierten Unterricht
Davon sind im 1. Ausbildungsjahr 800 Stunden, im 2. Ausbildungsjahr 720 Stunden und im 3. Ausbildungsjahr 580 Stunden abzuhalten.
Die praktische Ausbildung wird durchgeführt in der Pflege aller Altersgruppen, insbesondere in
Abb.: Anleitung im praktischen Unterricht auf der neonatologischen Intensivstation
Die praktische Ausbildung wird in den verschiedenen Abteilungen der Kreiskliniken Altötting/Burghausen, in der orthopädischen Kinderklinik Aschau/Chiemgau, im Behandlungszentrum Vogtareuth, im ambulanten Pflegedienst des Roten Kreuzes und im Sozialpädiatrischen Zentrum für Kinder und Jugendliche in Altötting absolviert. Ergänzt wird die Ausbildung durch Studienfahrten und Besichtigungen.
Abb.: Studienfahrt zur Firma Hipp mit dem Kurs KIK 4
Die künftigen Pflegekräfte sollen ihr gesamtes Berufsfeld kennen und ihr theoretisches Wissen unter kontinuierlicher Anleitung durch Praxisanleitungen und Begleitung durch Lehrpersonal in die Praxis umsetzen lernen und damit die notwendigen Erfahrungen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben.
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2006